Die "Goldene Feder" wurde in der heutigen Konzeption zum ersten Mal im Jahr 2000 vergeben. In den Jahren 1992 bis 1998 war die Auszeichnung ein reiner Journalistenpreis, der an Print-Journalisten vergeben wurde. Das neue Konzept definiert den Preis entsprechend der Entwicklung der Bauer Verlagsgruppe als "Medienpreis". Das heißt, es werden Menschen ausgezeichnet, die in und mit den Medien dauerhafte Erfolge erzielen konnten.

Eine Besonderheit dieser Veranstaltung, die übrigens bewusst nicht als großes TV-Format, sondern in einem relativ kleinen Kreis von rund 400 geladenen Gästen aus der Medienbranche durchgeführt wird, sind die außergewöhnlichen Kombinationen von Laudatoren und Preisträgern. So hielt Bundeskanzler Schröder 2000 die Laudatio auf Udo Jürgens, Alice Schwarzer 2001 auf Götz George, Oskar Lafontaine auf Dieter Thomas Heck oder im Jahr 2003 Georg Kofler auf Dieter Bohlen bzw. Katja Kessler.

„Die Goldene Feder 2007“



Im Rahmen einer Gala-Veranstaltung mit mehr als 400 hochkarätigen Gästen aus Medien, Show, Politik und Wirtschaft wurde am Donnerstag, dem 10. Mai 2007, in den Hamburger Deichtorhallen „Die Goldene Feder“ verliehen. Alle Preisträger wurden von einer Jury aus Chefredakteuren der Bauer Verlagsgruppe ausgewählt.

Für ihr literarisches Werk wurde die Autorin Charlotte Link mit der „Goldenen Feder“ ausgezeichnet. Allein in Deutschland wurden bislang neun Millionen ihrer Bücher verkauft  und zahlreiche ihrer Geschichten für das Fernsehen verfilmt. Überreicht wurde der Preis von dem erfolgreichen Regisseur Dr. Dieter Wedel.

„Die Goldene Feder“ erhielt ebenfalls die international gefeierte Opernsängerin Anna Netrebko. Durch ihre Auftritte auf den Opernbühnen dieser Welt sowie im Fernsehen und nicht zuletzt mittels CDs und DVDs bringt sie klassische Musik einem breiten Publikum nahe. Der Preis wurde von dem österreichischen Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer übergeben.




Die Leiterin der indischen Kinderrechtsorganisation MV Foundation, Prof. Shanta Sinha, wurde für ihren Einsatz im Kampf gegen Kinderarbeit mit der „Goldenen Feder 2007“ geehrt. Den Preis überreichte der Musiker Peter Maffay, Schirmherr der „Tabaluga Stiftung“.

Für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen hat Monica Bleibtreu die „Goldene Feder“ bekommen. Die Laudatio auf eine der besten Charakterdarstellerinnen Deutschlands hielt ihre Schauspielerkollegin Mareike Carrière.

Der diesjährige Ehrenpreis ging an Hannelore „Loki“ Schmidt. Seit Jahrzehnten tritt die ambitionierte Pädagogin als Fürsprecherin des ökologischen Bewusstseins im Pflanzen- und Naturschutz auf. Bereits 1976 rief die Gattin des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt die „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung zum Schutze der gefährdeten Pflanzen“ ins Leben. Der Schriftsteller Siegfried Lenz würdigte als Laudator ihr einzigartiges Engagement.

 
 
 
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